Donnerstag, 10. März 2016

Gelesen: Als wir Schwestern waren (Marie Jansen)

























Klappentext:

Hamburg, 1916. Viviane und Elisabeth wachsen als behütete Töchter einer großbürgerlichen Familie auf.
Die lebhafte, freiheitsliebende Viviane schleicht sich oft heimlich auf das Nachbargestüt und begegnet dort dem französischen Kunstreiter Philippe, der mit seinem Zirkus in Hamburg gastiert. Die junge Frau ist von dieser schillernden Welt hingerissen und flieht kurzerhand mit Philippe.
Jahre später lebt Elisabeth eine unglückliche, kinderlose Ehe – bis sie eines Tages ein Baby vor ihrer Tür findet. Sie nimmt sich des Mädchens an und weiß, dass sie alles tun würde, um es bei sich zu behalten

Meine Meinung:

Der Roman handelt von dem Schicksal zweier Schwestern, welches sich bis auf die Gegenwart auswirkt.

Das Ganze spielt in zwei Zeitebenen, was ich sehr spannend finde.

Ich habe mich von Anfang an gefragt, was die Personen miteinander zu tun haben, habe mit ihren Schicksalen mitgefiebert, war oftmals entsetzt, erstaunt und einfach nur angetan.

Die Charaktere wurden sehr gut herausgearbeitet, und ich konnte mir alles  gut vorstellen: diese Zerrissenheit der Schwestern, die schrecklichen Zustände während der beiden Weltkriege, gesellschafliche Zwänge…

Einiges war dann doch vorhersehbar, was ich in dieser Art  Roman aber nicht so schlimm finde.

„Als wir Schwestern waren" ist ein tolles Buch für gemütliche Lesestunden auf dem Sofa.
Empfehlenswert für Leser, die Familiensagen mit etwas Herzschmerz mögen:

4/5 ****

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